Historie

Archiv- und Zeitungsgeschichte Deutschlands - nicht ohne Axel Springer Infopool

Axel Springer Infopool und ullstein bild sind untrennbar mit den Ereignissen rund um die Verlagsgeschichte  von Axel Springer, der Ullstein GmbH sowie der Zeitungsgeschichte Berlins und Hamburgs verbunden.

Die Gründung der Zeitungen und Zeitschriften von Axel Springer war immer mit dem Auftrag verbunden, die eigenen Publikationen zu sammeln, aber auch die Informationsversorgung der Redakteure von Axel Springer sicherzustellen.

1877 B.Z. startet als Berliner Zeitung

Gründung des Ullstein Verlages durch Leopold Ullstein in Berlin
1898 Gründung der Berliner Morgenpost
Archiv der Berliner Morgenpost wird gegründet
1900 Gründung des Ullstein-Archivs, Sammlung der Bilder des Ullstein Verlages und Katalogisierung
1903 Gründung der Bibliothek Ullstein Verlag, heute Axel Springer Syndication
1914 Gründung der Vossischen Zeitung
1921 Aus dem Verlag Ullstein & Co. wird die Ullstein AG, die Anfang der 1930er Jahre mehr als 10.000 Mitarbeiter zählt. Bedeutende Fotografen der Weimarer Republik arbeiten für die Ullstein-Titel. Ihre berühmten Fotografien gelangen in das Bildarchiv und stehen bis heute zur Verfügung.
30.01.1933 Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, Gleichschaltung der deutschen Presse. Die jüdische Verlegerfamilie Ullstein verkauft Mitte 1934 auf Druck des nationalsozialistischen Regimes den Verlag weit unter Wert.
1937 Der Ullstein Verlag wird in "Deutscher Verlag" umbenannt. Der gegen Kriegsende auf mehrere Millionen Fotos angewachsene Bestand übersteht die Luftangriffe auf Berlin durch Auslagerung fast unbeschadet. Nach dem Krieg wird das Archiv im nur leicht zerstörten Ullsteinhaus im Bezirk Tempelhof wieder aufgebaut. Da viele andere Fotosammlungen zerstört oder verstreut worden sind, nehmen die externen Anfragen an das Ullstein-Bildarchiv zu.
03.02.1945 Bombenangriff auf das Berliner Zeitungsviertel – Zerstörung großer Bestände des Archivs
1946 Hamburg: Gründung des Axel Springer Verlages
1950 Umbenennung des Bildarchivs in "Ullstein Bilderdienst"
1958 Gründung des Archivs zum Nachweis der Eigenpublikationen, Textarchiv Hamburg
1959 Erwerb der Aktienmehrheit an der Ullstein AG durch den Verleger Axel Springer
1971 Zusammenlegung des Textarchivs Hamburg mit dem WELT-Archiv zum Zentralen Textarchiv
1985 Übernahme der Ullstein-Verlagsobjekte vom Axel Springer Verlag
1986 Einführung der elektronischen Datenverarbeitung beim Ullstein Bilderdienst
1987 Faktendatenbank Biografien
1988 Faktendatenbank Kino+TV
1989 EDV-gestützte Erschließung von Pressematerial; erste Referenzdatenbank
1995 Bereitstellung einer Online-Bilddatenbank
2000 Zusammenführung der Abteilungen Dokumentation Hamburg / Dokumentation Berlin / Fotoarchiv Hamburg / ullstein bild zur Hauptabteilung Dokumentationen Axel Springer Verlag
2001 Umbenennung der Hauptabteilung Textarchiv in Axel Springer Verlag Infopool

Ullstein Bilderdienst wird gemeinsam mit dem Hamburger Fotoarchiv der Axel Springer AG zu ullstein bild, Start des Internet-Auftrittes unter www.ullsteinbild.de.
2005 Kooperation mit der Dokumentation SPIEGEL-Verlag: Beide Häuser werten füreinander Pressematerialien aus; gemeinsame Weiterentwicklung der Datenbanken
2008 Umzug des Pressearchivs und des Fotoarchivs Hamburg von Hamburg nach Berlin
2009 Einführung DigasRed - Crossrecherche über alle Datenbestände für Textdaten der Axel Springer AG
2011 Einführung eines neuen Agentursystems und Launch der neuen Website unter www.ullsteinbild.de
10.01.2013 Gründung der Axel Springer Syndication GmbH

So wurden im Laufe der Geschichte eine Reihe historischer Zeitungsbände sowie umfangreiche Fotosammlungen  in den Besitz von Axel Springer Syndication übernommen. Zur schnellen und zielgerichteten Information für Redaktionen ist außerdem ein millionenschwerer Bestand an Presseausschnitten und Fotosammlungen entstanden, der noch heute für Hintergrundinformationen hohen Stellenwert hat.

Historischer und konventioneller Bestand von Axel Springer Syndication [mehr ...]


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